Herz-Jesu-Kapelle für verstorbene Mitglieder

Am Rauschbrunnen oberhalb von Innsbruck wird eine Kapelle zum Andenken an die verstorbenen Mitglieder der JB/LJ Bezirk Innsbruck Stadt-Land errichtet.

17. September 2019

Eine traurige Statistik inspirierte die Jungbauernschaft/Landjugend Bezirk Innsbruck Stadt-Land zum Bau einer Herz-Jesu-Kapelle: Jedes Jahr stirbt mindestens ein Mitglied des Bezirks unter tragischen Umständen. „Das sind junge Menschen, die mitten aus dem Leben gerissen wurden. Gerade in solch traurigen Momenten, wenn Menschen aus unserem Leben ausscheiden, brauchen wir einen Ort, um gemeinsam zu trauern", bedauern die Bezirksobleute Kathrin Mayr und Martin Mayr.
Vom Platz am Rauschbrunnen oberhalb von Innsbruck aus überblickt man viele Orte des Bezirks. Josef Nocker ist Eigentümer des Grundstücks und Förderer des Projektes von der ersten Stunde an: „Wenn junge Menschen so ein Projekt wagen, dann muss man alles geben, um ihnen unter die Arme zu greifen. Wenn man so einen schönen Platz wie den Rauschbrunnen besitzen darf, dann ist es mir eine Freude, ihn dafür zur Verfügung zu stellen!"


Ganzer Bezirk packt mit an
Den Bau der Kapelle realisierte die gesamte Bezirksorganisation gemeinsam.
„Wir können uns zu 100 Prozent auf unsere Mitglieder aus den Ortsgruppen und den Gebieten verlassen und sind uns sicher, dass wir zusammen die großen und kleinen Herausforderungen, die so ein Projekt mit sich bringt, meistern werden!", ist sich Kathrin Mayr sicher. Bis jetzt wurde die Baugrube per Hand ausgehoben – eine harte Arbeit, die jedoch auch das Gemeinschaftsgefühl und die persönliche Bindung zur Herz-Jesu-Kapelle stärkte.
Moderne und Tradition
„In einem umfassenden Prozess mit mehreren Sitzungen wurden Ideen gesammelt, diskutiert, manches wieder verworfen und so zusammen mit Architekt DI Walter Klasz ein Modell für unsere Kapelle geschaffen", betonen die Bezirksobleute. Architektonisch angelehnt wird das Bauwerk an die Uridee einer Kapelle.
Bischof Hermann Glettler hat die Jugendlichen mit seiner fachmännischen Expertise vor allem in Bezug auf die Innenraumgestaltung beraten und unterstützt das außerordentliche Projekt gerne. „Es soll ein spiritueller Ort zum Gedächtnis an die jungen Menschen, die ihr Leben lassen mussten, geschaffen werden", wünscht sich Bischof Glettler abschließend.

 

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