7. August 2019
Sollte in nächster Zeit, wie von einigen Medien schon angekündigt, das Handelsabkommen zwischen der EU und der USA zustande kommen, gibt es wieder einmal einen großen Verlierer – die europäische Landwirtschaft! Wie kann die Europäische Union auf der einen Seite dem Klimawandel den Kampf ansagen und auf der anderen Seite den zollfreien Import von Amerikanischen Rindfleisch fördern?Meiner Meinung nach sind dies Gegensätze, die sich nicht vereinbaren lassen! Wenn ich nur an unsere „Rundumadum Reise" vor 4 Jahren denke, wo wir in Kanada sogenannte „Feedlot" besichtigen durften, auf denen tausende von Rindern gehalten und mit Mais und Getreide gemästet werden, vergeht mir wortwörtlich der Appetit. Wie kann ein durchschnittlicher Österreichischer Mastbetrieb nur mit solchen Konzernen zukünftig mithalten? Kostentechnisch gesehen eigentlich unmöglich!Sollte dieses Handelsabkommen schlussendlich wirklich zustande kommen, liegt es einmal mehr bei den Konsumenten und Konsumentinnen zu welchem Produkt sie im Kühlregal greifen.Helfen würde hier vor allem aber auch eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie, denn dann würde der Gast sofort erkennen, welcher Betrieb auf heimische Lebensmittel zurückgreift. Gleichzeitig bleibt die Wertschöpfung im eigenen Land und man setzt auch noch ein Zeichen gegen den Klimawandel.Falls dieses Abkommen nun besiegelt werden sollte, kann ich nur auf die Vernunft der Bevölkerung hoffen, damit diese auch weiterhin zu unseren heimischen Produkten greifen.
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