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Bauberatung startet im April
03-03-09

Großer Bedarf nach professioneller Beratung






Mit der Bauberatung erweitert die LK Tirol ihr Angebot an professioneller, spezialisierter Dienstleistung. „Die Nachfrage dafür ist groß und nimmt ständig zu“, ortet LK-Präsident Josef Hechenberger.

„Nicht zuletzt werden die neuen Tierschutzbestimmungen, die 2012 in Kraft treten, noch weitere bauliche Maßnahmen erfordern. Daher war es mir ein besonderes Anliegen, dass wir seitens der Landwirtschaftskammer nun einen Experten mit landwirtschaftlichem Hintergrundwissen für die Planung anbieten können.“

Dieser Fachmann wurde mit Helmut Ruetz gefunden. Ruetz stammt von einem Bergbauernhof in Sellrain und wird nach einer Einarbeitungsphase ab April für Beratung und Planung rund ums landwirtschaftliche Bauen zur Verfügung stehen. Nach dem Studium der Architektur, der Ziviltechniker- und Baumeisterprüfung sammelte der 36-jährige Fachmann umfangreiche  Berufserfahrung im Planungs- wie auch im ausführenden Bereich.

Will jemand einen Stall aus- oder umbauen, wird weiterhin die jeweilige Bezirkslandwirtschaftskammer der erste Ansprechpartner sein. Erst nach Abklärung von grundsätzlichen Fragen wie beispielsweise künftige betriebliche Ausrichtung, Finanzierung oder Betriebskonzept wird an die Spezialberatung übergeben. Allerdings können spezielle Dienstleistungen wie die Erstellung von Werk- und Einreichplänen direkt beim Bauberater in Auftrag gegeben werden.

„Die LK-Tirol steht für ein ein kompetentes Service und professionelles Beratungsangebot. Auch wenn die Bauberatung für die Bauern etwas kosten wird, so überwiegt letztendlich der gewonnene Nutzen“, ist Präsident Hechenberger überzeugt. „Zusätzlich ist es mit der Installation der Bauberatung in die LK gelungen, die Vernetzung mit den Bezirkskammern und Fachabteilungen zum Thema Stallbau künftig noch besser sicher zu stellen.“

DI Evelyn Darmann

Forum Land kämpft für postalische Versorgung
03-03-09

Landesobmann Sebastian Eder fordert attraktive Konditionen für Post.Partner






Als Augenauswischerei und klare Täuschung bezeichnet Forum-Land-Landesobmann Sebastian Eder die Behauptung  der Post, dass das Postnetz dichter wird.

„In Tirol soll in einer weiteren Schließungswelle ein Drittel der bestehenden Postämter aufgelöst werden. Für 45 Postämter einen adäquaten Ersatz in Form von Post.Partnern zu finden, ist mit den derzeitigen Konditionen, die die Post bietet, illusorisch“, so der Vertreter des ländlichen Raums.

 

Forum-Land-Landesobmann Eder fordert deshalb von der Post, die Bedingungen für die Post.Partner auf den Tisch zu legen. „Die momentanen Knebelverträge der Post mache eine Partnerschaft nicht gerade attraktiv“, weiß der Bürgermeister von Hochfilzen, in dessen Gemeinden das Postamt bereits vor einigen Jahren geschlossen wurde. In den Partnerschaftsverträgen finden sich immer noch Passagen, die jeden Interessenten abschrecken müssen. So könne sich die Post das lukrative Massengeschäft weiterhin behalten, die Post.Partner dürfen das Detailgeschäft abwickeln.

 

„Wenn die Post ihren Versorgungsauftrag ernst nimmt, muss sie den Post.Partnern eine echte wirtschaftliche Perspektive bieten“, so Eder. Landbriefträger, so Forum-Land-Landesobmann Sebastian Eder, seien kein Ersatz für ein Postamt. Auch ein Abschieben der Verantwortung der postalischen Verantwortung auf die Gemeinden werde dem Auftrag der Post nicht gerecht. Den Bürgermeistern und Gemeinderäten empfiehlt Eder, sich die von der Post vorgelegten Zahlen ganz genau anzuschauen. Laut geltender Universaldienstverordnung darf ein Postamt nämlich nur dann zugesperrt werden, wenn „die kostendeckende Führung des Postamts auf Grund mangelhafter Kundennachfrage dauerhaft ausgeschlossen ist“.


Schließungspolitik zieht Kreise

Nachdem von den ersten Schließungswellen vor allem ländliche Kleingemeinden betroffen waren, findet der Kahlschlag im ländlichen Raum nun in den nächst größeren Orten statt. In vielen der nun betroffenen 45 Tiroler Gemeinden gibt es zumindest noch einen Nahversorger und damit die theoretische Chance auf einen Post.Partner. In den Bezirken Innsbruck-Land und Landeck sollen je acht, im Bezirk Kufstein sieben, in Imst sechs und in den Bezirken Schwaz und Kitzbühel je fünf Postämter geschlossen werden. In Osttirol und im Außerfern, wo bei den vergangenen Schließungswellen besonders viele Postämter zugesperrt haben, sind vier und zwei Postämter von der Schließung betroffen.

"Stars zum Anfassen"
02-03-09

Fulminantes Konzert der Jungbauernmusikkapelle Kitzbühel









Mit den Worten "Heute gibt es zuerst musikalische Leckerbissen, danach die Stars zum Anfassen" begrüßte Bezirksobmann Andreas Embacher die zahlreichen Besucher des Konzertes der Jungbauernmusikkapelle des Bezirkes Kitzbühel.

Und übertrieben hat er nicht. Nach der Premiere im vergangenen Jahr lieferte die Kapelle unter ihrem Dirigenten Florian Simair auch heuer wieder ein fulminantes Konzert ab. Stücke im höchsten musikalischen Schwierigkeitsgrad wie der "Florentiner Marsch" von Julius Fucik oder "Cry of the Celts" von Ronan Hardiman gehörten ebenso zum Programm der 55 Musiker wie die Polka schnell "Vergnügungszug" von Johann Strauss Sohn oder die Ouvertüre "Klingendes Land" von Sepp Tanzer. Als Solisten des Abends fungierten Anne Hofer (Oboe), Markus Daxer (Horn) und Ägidius Zass (Euphonium). Außerdem wurde an diesem Abend die Kapelle mit der Medaille in Bronze der Bundesprojektprämierung der Landjugend Österreich ausgezeichnet. "Wir sind stolz auf euch und eure Leistungen. Der heutige Abend hat wieder gezeigt: Ihr seid Spitze", meinte eine sichtlich begeisterte Bezirksleiterin Alexandra Oberlechner, die die Auszeichnung gemeinsam mit Bezirksobmann Andreas Embacher überbrachte. Durch den Abend führte übrigens der ehemalige Bezirksobmann und Landesobmann-Stellvertreter und jetzige Bürgermeister von Reith, Stefan Jöchl.

Wir gratulieren den Jungbauern-Stars zum Anfassen zu einem gelungenen musikalischen Abend!

Eigentumsregress: Landesbäuerin Resi Schiffmann fordert Neuregelung
27-02-09

„Ein Pflegefall in der Familie darf nicht zum Ruin rechtschaffener Leute führen“






Eine sozial verträgliche Neureglung des Eigentumsregresses für die Finanzierung der Pflege im Altersheim fordert die Tiroler Landesbäuerin und Vizepräsidentin der Landwirtschaftskammer, Resi Schiffmann. Außerdem sollen Anreize für die Pflege zuhause und ein Härtefonds für bestehende Fälle geschaffen werden.

"Wir bekennen uns zur Verantwortung der Familien für pflegebedürftige Familienmitglieder. Ein Pflegefall in der Familie darf aber nicht zur Existenzbedrohung werden“, begründet Landesbäuerin Resi Schiffmann den Vorstoß und hofft auf breite Unterstützung für ihre Forderung. Von den Härten des Eigentumsregesses sind nicht nur bäuerliche Familien, sondern auch Gewerbetreibende und private Wohnraumbesitzer betroffen. „Mit dem Eigentumsregress sind Familienschicksale verbunden, die man so nicht stehen lassen“, so die Vizepräsidentin.


Fast jeden kann es treffen

Sind die Kosten für die Pflege nicht durch Pflegegeld und Pension des Betroffenen gedeckt, hat das Land Zugriff auf das Eigentum. Das gilt für Barvermögen ebenso wie für das Liegenschaftsvermögen des Pflegebedürftigen. „Selbst wenn ein Betrieb bereits übergeben oder ein Haus überschrieben wurde, ist man nicht auf der sicheren Seite. Bis zu sieben Jahre nach der Übergabe wird auf das Eigentum zurückgegriffen“, schildert Schiffmann Fälle aus der Praxis.

 

Die Landesbäuerin und der Bäuerinnenbeirat des Tiroler Bauernbundes mit den acht Bezirksbäuerinnen fordern deshalb eine Neuregelung des Eigentumsregesses. „Zumindest die betriebliche Existenzgrundlage und die einzige Wohnmöglichkeit sollen vom Zugriff des Landes auf das Vermögen zur Finanzierung der Pflegekosten ausgenommen werden“, so Schiffmann.


Anreize und Unterstützung für Pflege zuhause

Gleichzeitig sollen Anreize für die Pflege zuhause geschaffen werden. „Der Großteil der pflegebedürftigen Menschen möchte solange wie möglich zuhause bleiben. Für die öffentliche Hand ist die Unterbringung in einem Pflegeheim immer die teuerste Variante“, plädiert die Landesbäuerin aus mehreren Gründen für die noch stärkere Unterstützung der Pflege zuhause. Die Senkung der Selbstbehalte für die Leistungen der Gesundheits- und Sozialsprengel wäre dabei ein wichtiger Baustein. Ein einziger Heimplatz verursacht derzeit 1200 Euro Abgang pro Monat, den Land und Gemeinden im Verhältnis 65 zu 35 übernehmen müssen.

 

Nach der Abschaffung des Kinderregresses, der Beitragsverpflichtung der Kinder für die Pflege der Eltern nach Maßgabe des Einkommens, wird der Zugriff auf das gesamte Vermögen als besonders hart und unsozial empfunden. „Bestraft werden jene, die ein ganzes Leben lang hart gearbeitet haben, um sich etwas zu schaffen oder etwas zu erhalten“, so Schiffmann.



Härtefonds schaffen

Mit der Abschaffung des Kinderregresses entgehen dem Land Tirol Einahmen in der Höhe von sieben Millionen Euro. Dazu kommt, dass die Schwelle, pflegebedürftige Menschen in ein Heim zu geben, deutlich gesunken ist. Die Konsequenz sind bereits jetzt lange Wartelisten in den Alters- und Pflegheimen. Die Folgekosten der Entlassung der Kinder aus ihrer Pflicht werden mit bis zu 30 Millionen Euro geschätzt. Aus dem Vermögensregress lukriert das Land Tirol derzeit rund 3,4 Millionen Euro.

 

Rund ein Viertel der Menschen wird länger als sechs Monate pflegebedürftig. „Eine soziale Gesellschaft darf diese Menschen und deren Familien nicht auf sich alleine gestellt lassen“, so Landesbäuerin Resi Schiffmann. Dies gelte auch für bereits bestehende Fälle, für die ein Härtefonds zu schaffen ist.

Rekordverdächtiger Bezirkswintersporttag im Bezirk Kitzbühel
26-02-09

Perfekte Verhältnisse in Kirchberg






Am Samstag, 21. März 2009 fand der schon traditionelle Sporttag erstmals als Nachtveranstaltung statt. Der Kirchberger Sportberg Gaisberg eignete sich geradezu perfekt als Austragungsort.

Nicht weniger als 59 Staffeln folgten der Einladung und stürzten sich in die anspruchsvollen Parcours. Die Disziplinen Schi fahren, Rodeln und Zipflbob galt es für die 3er Staffeln zu meistern.

Der Sieg bei den Mädchen ging an eine gemischte Staffel aus Brixen, Going und Schwendt gefolgt von den Staffeln aus Brixen und Aurach. Bei den Burschen war es ein Kopf an Kopf Rennen. Die Schnellsten im Bezirk kommen aus Going vor Waidring und Hopfgarten.

Die rund 200 Teilnehmer und Fans wurden von der Ortsgruppe Kirchberg während der Veranstaltung bestens verpflegt.

An dieser Stelle möchten wir uns noch recht herzlich bei der Ortsgruppe Kirchberg für die perfekte Ausrichtung des Wintersporttages bedanken!

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