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110 Besucher in Innsbruck

Frühjahrskonferenz – Jahresthemen wurden im Kranebitter Hof vorgestellt

 

Die Frühjahrskonferenz Innsbruck war mit 110 Teilnehmern sehr gut besucht. Die Funktionäre erwartete im Kranebitter Hof in Innsbruck eine tolle Tagung mit vielen Informationen für das kommende Jungbauernjahr.

BL Marlene Bucher und BO Daniel Kandler zeigten sich hoch erfreut über die rege Teilnahme. Zu Beginn erfolgte ein Rückblick über die vergangenen Monate: Herbstkonferenz, Landesbauernrat, Aufbaukurs im Grillhof, Bezirksbauernsitzung – das sind nur einige wenige Dinge, die seit den Neuwahlen bereits in Angriff genommen wurden. Anschließend präsentierte das Führungsduo die anstehenden Projekte. Im Mittelpunkt steht heuer neben den bereits laufenden Schulungen der Funktionäre das Erntedankfest, das am 27. September 2009 von der Ortsgruppe Patsch durchgeführt wir. Weiter das Traktorfahren im Sommer und bereits am 25. April 2009 der Bezirksjungbauerntag mit Vergabe der Wanderfahne an die aktivste Ortsgruppe.

„Wir haben uns wieder viel für den Bezirkstag einfallen lassen. Wir laden herzlich ein, ihr werdet es nicht bereuen“, motivierte Marlene Bucher die Anwesenden.

 

 

Viel vor

 

„Es freut uns, dass auch wir dabei sein dürfen“, erklärte Landesobmann Martin Zürcher. Gemeinsam mit Landesleiterin Kathrin Haaser präsentierte er das Jahresprogramm auf Landesebene. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Landwirtschaft, Brauchtum, Öffentlichkeitsarbeit und Bildung. Ein Projektwettbewerb, bei dem jede Ortsgruppe mitmachen kann, soll das Image der Tiroler Bauern und der heimischen Lebensmittel verbessern.  Unter dem Motto „Brauchtum braucht di“ wird im heurigen Gedenkjahr vermehrt auf regionales Brauchtum und landesweite Bräuche aufmerksam gemacht. „Das Gedenkfest in Südtirol am 18. und 19. Juli 2009 gemeinsam mit der Südtiroler Bauernjugend ist ein Fixpunkt im heurigen Jahr. Seid einfach dabei“, meinte LL Kathrin Haaser.

 

 

Öffentlichkeitsarbeit

 

BO Daniel Kandler erklärte in seinen Ausführungen, dass es in Zukunft in jedem Bezirk einen Medienbeauftragten geben wird. Dieser soll Kontakte vor allem zu Regionalmedien knüpfen und für die Vor- und Nachberichterstattung bei Bezirksveranstaltungen sorgen.

Bei all diesem Vorhaben darf die Bildung natürlich nicht zu kurz kommen. Neue Akzente, neue Inhalte mit einer guten Mischung aus Altbewährtem. Die Funktionäre dürfen gespannt sein!

„Uns steht ein Jahr voller Meilensteine bevor. Ohne euch wäre all das nicht möglich“, meinten Bezirksleiterin Marlene Bucher und Bezirksobmann Daniel Kandler zum Abschluss.

Martina Holzknecht
Medienbeauftragte

 

Neue Projekte im Unterländer Bezirk


Frühjahrskonferenz Kufstein gut besucht









Gut besucht war die Frühjahrskonferenz des Bezirkes Kufstein im Bergbauernmuseum z'Bach in der Wildschönau. Dabei wagte sich die Bezirksführung mit einem neuen Konzept an die Tagung.

"Wir wollen euch in unsere Entscheidungen einbinden. Deswegen werden heuer erstmals in diesem Rahmen die Bezirksveranstaltungen vergeben", erklärten Bezirksleiterin Conny Harasser und Bezirksobmann Hannes Eder bei der Begrüßung. Umso mehr freute die Bezirksführung die rege Teilnahme. Am Beginn stand aber die Präsentation des Programms auf Landesebene. LO Martin Zürcher dazu: "Wir brauchen eure Unterstützung, ansonsten bringen unsere Ideen nichts. Dabei ist mir der Schwerpunkt Landwirtschaft ein besonderes Anliegen". Er stellte den Projektwettbewerb der TJB/LJ vor, bei dem immerhin 2.000 Euro an Preisgeld winken. "Wír laden euch ein, dass ihr eurer Kreativität freien Lauf lasst. Die besten Projekte werden dann im August prämiert", so der Landesobmann. Projektstart ist übrigens im Mai 2009.


Gedenkjahr in der Jungbauernschaft/Landjugend

"Das heurige Jahr gibt viele Themen vor, wir aber haben die Idee dazu. So kann auch das Gedenkjahr nicht spurlos an uns vorübergehen", meinte Landesleiterin Kathrin Haaser. Unter dem Titel "Brauchtum braucht di" werden mehrere Schwerpunkte initiiert. Einer der Höhepunkte ist dabei ein gemeinsames Fest mit der Südtiroler Bauernjugend am 18. und 19. Juli 2009 im Passeiertal. Das absolute Highlight wird dann aber der Weltrekordversuch im Fahnenschwingen im Oktober 2009 sein. "Die Vorbereitungen haben bereits begonnen. Alle Männer im Bezirk sind gefordert, wenn wir am 11. Oktober 2009 in Zell am Ziller den Weltrekord wagen", erklärte Haaser.


Neue Ideen auf Bezirksebene

Mit neuen Initiativen will auch der Bezirk punkten. "Die Landjugendmusikkapelle wird verstärkt auftreten, ein Newsletter für die Funktionäre mit allen wichtigen Terminen wird eingerichtet und unsere Medienbeauftragte Ingrid Egger steht für euch zur Unterstützung bereit", ergänzte die Bezirksführung. Bevor zum gemütlichen Teil geladen wurde, stand die Vergabe der Bezirksbewerbe im Mittelpunkt. Einstimmig wurden folgende Ortsgruppen mit der Durchführung der Bewerbe beauftragt: Die Almquizwanderung findet am 28. Juni 2009 in Walchsee statt. Eingeladen ist heuer euch die bayrische Landjugend. Das Traktorfahren wird im Rahmen des Geotrac-Supercups am 1. Juni in Söll ausgetragen. Erstmals wieder durchgeführt wird heuer ein Preismähen, mit dessen Vorbereitung die Jungbauernschaft/Landjugend Kramsach betraut ist. Als Termin wurde der 15. August 2009 angenommen.


Ehrengäste und Sponsoren

Im Rahmen der Konferenz wurde auch die Zusammenarbeit mit der Fahrschule Unterland präsentiert. "Wir haben hier einen kompetenten Partner gefunden", erklärte Bezirksobmann Hannes Eder, der auch die gute Zusammenarbeit mit dem Maschinenring und der Firma Lindner betonte. In ihren Grußworten nur lobende Worte fand auch Bezirksbäuerin Margreth Osl: "Ich habe heute fließig mitgeschrieben, weil ich beeindruckt von eurem Programm bin. Macht weiter so und ich würde mich besonders über ein gemeinsames Projekt freuen".
Bezirksleiterin Conny Harasser und Bezirksobmann Hannes Eder bedankten sich für die Teilnahme und meinten zum Abschluss: "Der nächste Höhepunkt ist aber unser Bezirkslandjugendtag, am 18. April 2009. Wir freuen uns auf ein vollständiges Wiedersehen".

Wertvolles Grundfutter
20-03-09

Auftakt zum Grundfutterprojekt 2009









Die Ortsbauernschaft Längenfeld lud am Freitag, dem 6. März 2009, zum Vortrag "Grundfutterqualität – der Schlüssel zum erfolgreichen Füttern". Auf die Einladung durch den Ortsbauernobmann fanden sich zirka 60 interessierte Bäuerinnen und Bauern im Gemeindesaal von Längenfeld ein.

Der Schwerpunkt des Vortrages bestand in der Bedeutung des Grundfutters für eine erfolgreiche Fütterung. Durch die Erzeugung von besten  Grundfutterqualitäten ist es wesentlich einfacher, die Tiere leistungsgerecht zu versorgen. Daher ist auch ein wesentlicher Teil des Grundfutterprojektes die Grundfutteranalyse und anschließende Interpretation der Ergebnisse sowie die Sinnenprüfung der Probe. Die Untersuchungsergebnisse und das Ergebnis der Sinnenprüfung stellen für den Landwirt eine wichtige Information zur einzelbetrieblichen Situation bei der Grundfutterqualität dar. Die Qualität des erzeugten Grundfutters hängt von den vier wesentlichen Punkten ab: Standort, Pflanzenbestand, Düngung und Nutzung. Wohingegen der Pflanzenbestand, die Düngung sowie die Nutzung durch den Landwirt beeinflusst werden können, besteht diese Möglichkeit beim Standort sehr begrenzt. Daher werden im Rahmen des Grundfutterprojektes auch Feldbegehungen veranstaltet, um den eigenen Pflanzenbestand zu kennen und dadurch Rückschlüsse für die Düngung und für die Nutzung sowie für die Verbesserung der Pflanzenbestände zu bekommen. Aufgrund des großen Andranges beim Vortrag sind in diesem Bereich im Frühjahr 2009 Feldbegehungen geplant. Bäuerinnen und Bauern, die an diesem Projekt interessiert sind, können sich beim Beauftragten, Peter Frank, Tel. 05 92 92-1604, oder der jeweiligen Bezirkskammer über die Feldbegehungen in ihrer Region informieren.


Sinnenprüfung

Die Sinnenprüfung stellt für den Landwirt eine Möglichkeit dar, die Grundfutterqualität einzuschätzen. Zur Bewertung gibt es Formatvorlagen für Heu und Silage. Wird die maximale Punkteanzahl von 20 Punkten erreicht, so bedeutet das beste Qualität. Mit dem Absinken der Punktezahl sinkt auch die Qualität des Grundfutters. Bei der Silage werden bei der Sinnenprüfung der Geruch, das Gefüge sowie die Farbe beurteilt und zu einem Gesamtergebnis zusammengeführt. Beim Heu wird neben den drei genannten Punkten auch die Verunreinigung für die Bewertung herangezogen.

Peter Altenberger, LK Tirol

Tolle Veranstaltung im Stubaital
19-03-09

Wintersporttag des Bezirk Innsbruck/Innsbruck-Land in der Schlick






Bilderbuchwetter, Pistenspaß und Renngaudi – „Jungbauernherz“ was willst du mehr: Das dachten sich auch rund 130 Jungs und Mädels, als sie sich am Samstag, den 14. März 2009 auf den Weg in die Schlick machten.

Gemeinsam mit der Jungbauernschaft/Landjugend Telfes lud die Bezirksführung Innsbruck/Innsbruck-Land zum diesjährigen Wintersporttag in die Schlick. 130 begeisterte Jungbauernmitglieder folgten dieser Einladung. Bei strahlendem Sonnenschein galt es ein Juxschirennen mit drei Stationen zu bewältigen. Frei nach dem Motto der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend „Beziehungsweise Paarweise – weil’s zu zweit einfach mehr Spaß macht“ wurden bei der Startnummernausgabe Paare zusammengelost. Je ein Mädel und ein Bursch hatten nun Aufgaben wie „Nageln“, „Dosen schießen“ und „Schwedenbomben essen“ vor sich. Die gemeinsame Zieldurchfahrt durfte beim Rennen ebenso wenig fehlen, wie eine kleine Stärkung am Start.

Gewertet wurde nach Richtzeit, welche Landesobmann Martin Zürcher und Landesleiterin Kathrin Haaser mit 2:59,70 vorgeben durften. Mit nur 12 Sekunden Rückstand holten sich Andrea Ranalter aus Neustift und Christian Seelos aus Flaurling den Tagessieg, knapp gefolgt vom Duo Julia Eisleitner aus Natters mit ihrem Partner Robert Müller aus Neustift.

Weiters dürfen wir Bezirksobmann Daniel Kandler und seiner Rennpartnerin Kathrin Lacher zum dritten Rang gratulieren.

„Es ist ein gelungener Tag. Hiermit möchte ich mich im Namen der Bezirksführung recht herzlich bei der Ortsgruppe Telfes allen voran Obmann Armin Stern und Ortsleiterin Simone Ilmer für die Durchführung bedanken“, lobte BL Marlene Bucher in ihrer Rede die Organisatoren.

Auch BO Daniel Kandler ließ es sich nicht nehmen, einige Worte an die Besucher zu verlieren: „Eure Begeisterung und euer Engagement ist bemerkenswert. Wir hoffen, dass ihr uns auch bei zukünftigen Bezirksveranstaltungen so zahlreich unterstützen werdet.“

Die anschließende Apre Ski Party bildete den gemütlichen Abschluss des Tages und wer weiß: Vielleicht startet so manches Skipaar in Zukunft gemeinsam statt einsam durch!

Martina Holzknecht
Medienbeauftragte, Bezirk Innsbruck/Innsbruck-Land

Der Durst steigt: Konflikt ums Wasser
18-03-09

Die Menschheit gräbt sich ihr kostbares Nass ab. Europäer halten den Rekord beim Wasserverbrauch






Auf dem Esstisch erscheint ein Kilogramm Fleisch als handliches Stück. Doch für die Produktion wurden zwischen 6000 und 20.000 Liter Süßwasser verbraucht. Mit diesem einfachen Hinweis zeigen Wasserexperten auf dem 5. Weltwasserforum in Istanbul, was passiert, wenn die Zahl der Menschen und ihr Lebensstandard steigen, während sich die Trockengebiete als Folge des Klimawandels ausdehnen. Es drohen "Wasserstress", Flucht aus Krisengebieten und im schlimmsten Fall Kriege um die schwindenden Ressourcen.

Die Versorgung mit Trinkwasser sei in Gefahr, warnte die UNESCO in der vergangenen Woche in einem Bericht nicht zum ersten Mal. Bevölkerungsentwicklung, Wirtschaft, Lebensstil und Verhaltensmuster sind dabei die wichtigsten Faktoren beim Wasserverbrauch. Heute leben bereits 6,8 Milliarden Menschen auf der Welt. Bis 2012 sollen es sieben Milliarden sein, bis 2050 sogar neun Milliarden, sollten sich die Prognosen bewahrheiten. Schon jetzt hätten mehr als eine Milliarde Menschen kein sauberes Trinkwasser, erklären die Organisatoren des Weltwasserforums. Im Jahr 2075 könnten drei bis sieben Milliarden Menschen in Gebieten mit chronischem Wassermangel leben.

 

 

"Der Klimawandel wird zuerst und vor allem über das Wasser zu spüren sein, durch Dürre, Fluten, Stürme, schmelzendes Eis oder steigende Pegel der Meere", sagt Mark Smith, Wasserexperte der Naturschutzunion IUCN, die weltweit 1000 Mitgliedsorganisationen hat. Der Druck auf die verbleibenden Ressourcen nehme zu. "In vielen Regionen gefährden Wasserknappheit und Verschmutzung das Wohl der Menschen immer mehr", sagte Smith.


Größter Verbraucher: Die industrielle Landwirtschaft

Dabei verbrauche die industrielle Landwirtschaft etwa zwei Drittel des genutzten Süßwassers in der Welt, sagt Oktay Tabasaran, Generalsekretär des Weltwasserforums. "In der Landwirtschaft bieten sich die größten Sparpotenziale", meint er. Auf dem Weltwasserforum sollen dazu die erfolgreichsten Methoden vorgestellt werden. Viele Experten drängen zur Eile. Staaten wie die Türkei setzen außerdem darauf, mehr Staudämme zu bauen und damit Süßwasser auf ihrem Gebiet zurückzuhalten. So soll Energie aus Wasserkraft erzeugt und zusätzliches Land bewässert werden. Doch die Großprojekte sind umstritten, weil sie in die Natur eingreifen, wichtige Siedlungsgebiete überfluten und den Anrainern großer Flüsse über Staatsgrenzen hinweg das Wasser abgraben können. Kritiker sagen deswegen, Großstaudämme können die Probleme nicht lösen, schaffen aber neue.
Die EU-Umweltagentur (EEA) verlangt ein Ende des europäischen "Raubbaus" an der immer knapperen Ressource Wasser. 5300 Kubikmeter Wasser verbraucht ein Europäer im Schnitt pro Jahr, schreibt das in Kopenhagen ansässige Institut in einem am Dienstag vorgestellten Report. Das entspricht dem Fassungsvermögen von zwei olympischen Schwimmbecken mit 50 m Länge.
Der Chef der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Angel Gurria, sagte am Rande des Wasserforums, in Zeiten der weltweiten Wirtschaftskrise sei es schwieriger denn je, jene Milliardensummen aufzutreiben, die für die Erhaltung und Modernisierung der Trinkwasserversorgung gebraucht werden.

 

Ein Hoffnungsschimmer gehe jedoch von den Konjunkturprogrammen in den USA, in Europa und China aus - Länder, die in Zukunft jeweils große Summen in Infrastrukturprojekte stecken wollten, meinte Gurria.

Quelle: Salzburger Nachrichten, 18. März 2009

Hilfe in der Not: Zivildiener lindern soziale Härtefälle am Bauernhof
17-03-09

Im Jahr 2008 leisteten 23 Zivildiener 19.672 Einsatzstunden






Die LK Tirol/Referat Maschinenring vermittelt Zivildiener an landwirtschaftliche Betriebe. Neben der Sozialen Betriebshilfe verfügt der Maschinenring damit über ein wichtiges Instrument, soziale Härtefälle in der Landwirtschaft zu mildern.

Zivildiener sind häufig auf Betrieben aktiv, wo der Notfall über eine längere Zeitspanne akut ist. Im sozialen Härtefall am Bauernhof – wie etwa Krankheit oder Tod – kann die Hilfe eines Zivildieners in Anspruch genommen werden. Im letzten Jahr waren insgesamt 23 Zivildiener auf 63 Bauernhöfen in Tirol im Einsatz. Sie leisteten insgesamt 19.672 Stunden an 2.459 Arbeitstagen.

 

Im März traten sechs neue Zivildiener ihren Dienst an und wurden in den Räumlichkeiten des Maschinenrings in Empfang genommen. Landesgeschäftsführer NR Hermann Gahr begrüßte die jungen Burschen und wünschte ihren für die kommenden neun Monate alles Gute. Gahr: „Ohne unsere Zivildiener könnten einige Betriebe, die es besonders hart trifft, kurzfristig nicht überleben. Sie leisten oft überlebensnotwendige Arbeit in einem Betrieb, der Hilfe braucht und Hilfe auch annimmt. Dafür gebührt den jungen Zivildienern unser Dank.“

 

Die Zivildiener kommen oft selbst von der Landwirtschaft und haben Berufsausbildungen, die bei der Arbeit am Bauernhof nützlich sind. Aktuell sind ein Zimmerer aus Lans, ein Tischler aus Raitis, ein Fliesenleger aus Breitenbach, ein Elektriker aus Kundl, ein Schlosser aus Götzens und ein Elektriker aus Mieming dabei. Die meisten Zivildiener nutzen ihre Arbeit als Praxis für später. Sie leisten ihren Zivildienst in einem Bereich, den sie sich selbst ausgewählt haben und der ihnen Freude macht.

 

Informationen gibt es bei Einsatzleitern Rosi Eller bzw. Benedikt van Staa unter der Telefonnummer 059060-700 oder auf www.mr-tirol.at.

Verleihung des 1. Tierschutzpreis für Tiroler Bauern.
17-03-09

LK Tirol freut sich mit den stolzen Siegern






Die Landwirtschaftskammer hat anlässlich des Leonarditages am 6. November, erstmalig einen Tierschutzpreis für Tiroler Bauern ausschreiben. Dieser Preis soll nun jährlich, mit jeweils unterschiedlichem Schwerpunkt, zum fixen Bestandteil des bäuerlichen Jahres werden. 2008/2009 standen Rinderzuchtbetriebe mit Milchwirtschaft (Kategorien Laufstall und Anbindehaltung) im Vordergrund.

Rund 150 bäuerliche Betriebe haben sich der strengen Auswahl gestellt. Vollzählig kamen anschließend auch alle BetriebsführerInnen zum feierlichen Beisammensein, um ihre Urkunden und stattlichen Gutscheine entgegen zu nehmen. Die Tiroler Zuchtverbände und Unser Lagerhaus waren die großzügigen Spender.


Wirtschaftlichkeit schließt Tierschutz mit ein

„Die Hintergrundidee ist, jene Betriebe in der Öffentlichkeit besonders hervor zu heben, die den Zusammenhang zwischen wirtschaftlichen Überlegungen, Einhaltung der tierschutzrechtlichen Vorgaben und Nachhaltigkeit im Stall erkannt haben. Dies sollte belohnt werden und gleichzeitig Ansporn für alle anderen sein“ erklärt Kammerdirektor Richard Norz die Grundüberlegungen. Grundsätzlich wird in der Hauptkategorie „Rinderzuchtbetriebe mit Milchwirtschaft“ zwischen Anbindehaltung und Laufstall unterschieden. Es gab daher je zwei Bezirkssieger, die durch die Biokontrolle Tirol erhoben wurden. In Summe ergaben sich 14 Bezirkssieger, da der Bezirk Reutte aufgrund der Tbc-Problematik aus der Wertung gelassen wurde. Aus diesen 14 Bezirkssiegern haben Experten anschließend die beiden Landessieger gekürt. Diese Expertenjury, bestehend aus Dr. Martin Janovsky (Tierschutz-Ombudsmann des Landes Tirol), Mag. DI Joachim Astl (Geschäftsführer Bio Austria Tirol) und Johann Krimbacher (BIKO), hat alle Betriebe einem eingehenden Lokalaugenschein unterzogen.


Positiv-Beispiele für den Tierschutz

Für die Teilnahme mussten die bäuerlichen Betriebe bereits vordefinierte Kriterien erfüllen. Neben dem Gesamteindruck, wurden Mensch–Tier–Beziehung, Altersstruktur der Tiere, Tiergesundheit allgemein, Standmaße, t, weiters war die Einstreu wesentlich Fütterung, Tränke-Möglichkeiten, Auslauf und Weide, technische Ausstattung im Stall, Sauberkeit und noch vieles mehr in die Bewertung mit einbezogen. „Durch den Tierschutzpreis wurden jene Betriebe angesprochen, die Nachhaltigkeit in der Milchwirtschaft leben. Neben der Milchleistung zählen hohe Lebensdauer und Vitalität der Tiere zu den wesentlichen Erfolgsfaktoren im Stall. Wir wollen keine „Schein-Landwirtschaft“, sondern ehrliche Praxis“, so LK-Präsident Josef Hechenberger. Im engen Zusammenhang mit all diesen genannten Kriterien steht auch die Betriebshygiene. Je sauberer und gepflegter die Stallungen und das Vieh, desto höher der Kuhkomfort und desto höher die Lebensmittelsicherheit.   

 

Auch Tierschutz-Ombudsmann Martin Janovsky zeigt sich erfreut über die LK-Initiative: „Die LK zeigt, dass der Tierschutz auch bei den landwirtschaftlichen Nutztieren einen hohen Stellenwert hat. Mit dem Tierschutzpreis fällt das Licht positiv auf jene Betriebe, die sich nicht auf die Mindeststandards reduzieren, sondern wo die Identifikation mit dem Tierschutzgedanken zur gelebten Praxis gehört.“


Zwei stolze Landessieger aus dem Unterland

In der Kategorie „Anbindestall“ hat sich der Betrieb von Cäcilia Foidl (vlg. „Heindl“) aus Kirchberg besonders hervor getan. Der Hof der Familie Foidl wurde 1998 auf Leibrente gekauft. Als weichende Bauernkinder waren die Eheleute nicht mehr unmittelbar in der Landwirtschaft tätig, fanden aber ihren Weg zurück zu ihren Wurzeln. Ihr Hof liegt in der Erschwerniszone 3 in extremer Berglage und wird im Nebenerwerb geführt. Es werden insgesamt rund 19 ha landwirtschaftliche und 16 ha forstwirtschaftliche Fläche bewirtschaftet. Von der landwirtschaftlichen Nutzfläche entfallen rund 7 ha auf Weiden, 9,5 ha sind mehrmähdige und rund 1,7 ha einmähdige Wiese. Aufgrund der Geländeverhältnisse war auch der Neubau des Wirtschaftsgebäudes entsprechend schwierig und aufwändig. Der Viehstand beträgt 5 Milchkühe und 9 Stück Jungrinder.

Georg Taxauer aus Erl kann sich, als Landwirtschaftsmeister und gelernter Zimmerer, über seinen Sieg in der Kategorie „Laufstall“ freuen. Der Hof des „Anzingerbauern“ wird im Vollerwerb geführt. Im Jahr 2003 vom Vater übernommen, hat der junge Betriebsführer 2006 mit dem Stallneubau begonnen. Der Betriebsschwerpunkt liegt heute mit 32 Stück Rindern und 3 Pferden auf der Braunvieh- und Haflingerpferdezucht. Rund 12 ha landwirtschaftliche und rund 3,4 ha forstwirtschaftlicher Nutzfläche, sowie 20,4 ha zu gepachteter Almgrund dienen als Erwerbsgrundlage. Neben seiner Berufung als Vollerwerbsbauer, übt Georg Taxauer auch noch die Funktionen des Sennereiobmannstellvertreter und des Vorstandsmitgliedes im Braunviehzuchtverein aus.

"Auf der sicheren Seite"
16-03-09

Rege Teilnahme bei der Veranstaltungsrechtsschulungen der TJB/LJ






Für alle Spitzenfunktionäre und Interessierten werden im ganzen Land die Schulungen "Rechtliche Fragen bei Veranstaltungen" angeboten. Die bisherigen Abende zeigen eines: Das Interesse ist groß und für zahlreiche Diskussionen ist gesorgt.

Unter dem Motto "Auf der sicheren Seite" touren Referenten der TJB/LJ zu über 20 Veranstaltungen im ganzen Land. Einige Abende sind bereits durchgeführt und zeigen, wie wichtig gute und richtige Information in diesen Bereichen ist.
"Unsere Ortsgruppen sollen wissen, wie der Hase läuft, um in der jeweiligen Situation richtig zu handeln", erklären Landesobmann Martin Zürcher und Landesleiterin Kathrin Haaser. "Wichtig ist natürlich, die Abende zu besuchen, denn nichts ist wertvoller als die offene Diskussion", so die beiden Landesfunktionäre.
Neben dem Veranstaltungsrecht werden übrigens auch alle wichtigen Fragen rund um die Gewerbeordnung, dem Jugendschutzgesetz, dem Tabakgesetz NEU und vielem mehr behandelt.
Die ausstehenden Termine finden sich unter dem Punkt "Termine". Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme!

Im Bild übrigens die Teilnehmer aus dem Gebiet Ötztal unter Gebietsleiterin Bettina Maurer und Gebietsobmann Sandro Cagol.

Milchkrise: Lichtblick Regionalität
12-03-09

LK-Präsident Hechenberger appelliert an Konsumenten, heimische Qualität zu kaufen






Die Milchkrise trifft die Tiroler Bauern mit voller Wucht. Dessen ist sich Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Hechenberger bewusst. „Es braucht ein Bündel an Maßnahmen, um die Milchproduktion im Berggebiet abzusichern. Kurzfristig können vor allem die Konsumenten helfen, indem sie bei Milch und Milchprodukten zu heimischer Qualität greifen. Die Regionalität ist im Moment der einzige Lichtblick für die Milchbauern“, setzt der Bauernbund-Spitzenkandidat für die Landwirtschaftskammerwahl auf Konsumpatriotismus.

Wenn jetzt die ersten Milchkühe auf der Schlachtbank landen, sei das der Anfang einer, für das gesamte Land gefährlichen Entwicklung. „Der Kampf um die Milchwirtschaft ist auch ein Kampf für die Sicherung der flächendeckenden Bewirtschaftung und die Aufrechterhaltung der Almwirtschaft“, erklärt der Landwirtschaftskammer-Präsident. „Es geht nicht nur um einige Cent Milchpreis. Es geht um die Erhaltung unseres Lebensraums.“

 

Das Einkaufsverhalten der Tirolerinnen und Tiroler ist ein sehr wichtiger, aber nicht der einzige Faktor der Überlebensstrategie für die Milchwirtschaft. Die bäuerlichen Interessenvertreter werden weiterhin mit aller Kraft für ein  Mengensteuerungssystem in der Milchproduktion kämpfen. Grund für den Preisverfall bei der Milch ist neben der gesunkenen Nachfrage die Überproduktion. „Wir werden von Billigmilch aus den Gunstlagen Europas überschwemmt“, so Hechenberger. Zwar würden vereinzelt auch heimische Bauern überliefern. Auf den europäischen Milchmarkt habe das aber überhaupt keine Auswirkung. „Was wir jetzt erleben, ist ein Vorgeschmack auf den Fall der Produktionsbeschränkung im Jahr 2015.“

 

Anlass zur Hoffnung gibt auch das konsequente Bemühen der Berggebiete, eine Allianz zu schmieden und von der EU eine eigene Berggebietspolitik einzufordern. Ende des Monats findet ein Treffen der Berggebiete mit Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel statt. Inhalt ist eine eigene Förderschiene für das Berggebiet. „Das ist auch insofern sensationell, als dass das Berggebiet in Brüssel erstmals als Verhandlungspartner wahrgenommen wird“, will Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Hechenberger nicht nur schwarz malen.

Unser Ziel: Neue Akzente im Bezirk setzen
11-03-09

Erfolgreiche Frühjahrskonferenz des Bezirkes Reutte






Zu einem Marathonprogramm lud die Außerferner Jungbauernschaft/Landjugend ihre Funktionäre ein. Die Teilnehmer erwartete ein intensiver Nachmittag von 13 bis 19.30 Uhr! Doch die Stimmung war gut und die Motivation zur Mitarbeit vorhanden.

"Uns war bewußt, dass die lange Dauer abschreckend wirkt. Dass doch so viele gekommen sind, freut uns natürlich und zeugt von eurem Interesse im Bezirk etwas zu bewegen", begrüßten Bezirksobmann Markus Gerber und Bezirksleiterin Sabine Friedl. Ebenfalls anwesend waren Landesleiterin Kathrin Haaser, Landesobmann Martin Zürcher und Landessekretär Magnus Gratl. "Wir wollen euch über die Jahresschwerpunkte auf Landesebene informieren und laden euch herzlich ein, uns zu unterstützen", erklärten die Vertreter der Landesebene. Sie stellten das Jahresprogramm vor, das neue Bildungsschwerpunkte ebenso enthielt wie ein Poker- und Watterturnier als neuen Wettbewerb. "Besonders wichtig wird der Schwerpunkt Landwirtschaft sein, wo wir alle Ortsgruppen zu einem Projektwettbewerb aufrufen. Für den Sieger warten immerhin 2.000 Euro Preisgeld", führte Martin Zürcher aus. Landesleiterin Kathrin Haaser stellte den zweiten Schwerpunkt vor: "Im Gedenkjahr ist uns das Brauchtum ein großes Anliegen. Wir laden euch daher zum gemeinsamen Fest mit der Südtiroler Bauernjugend in Südtirol, genauer im Passeiertal am 18. und 19. Juli 2009 ein. Im Herbst startet dann unser Weltrekordversuch im Fahnenschwingen. 500 Schwinger sollen den Eintrag ins Guiness Buch der Weltrekorde schaffen. Wir brauchen dazu eure Unterstützung".


Neues im Bezirk

Im Anschluss an die Vorstellung des Landesprogrammes stand jenes auf Bezirksebene auf der Tagesordnung. Die anwesenden Funktionäre hatten die Möglichkeit in drei Arbeitskreisen an den Bezirksschwerpunkten mitzuarbeiten. "Im Bereich Landwirtschaft ist unser Ziel eine ergänzende Aktion zum Landesprojekt. Eingebunden werden zum einen alle Volksschulen und gleichzeitig findet als Pilot in Breitenwang nach der Sonntagsmesse ein Bauernfrühstück mit regionalen Produkten statt", erklärte BO Markus Gerber. Bezirksleiterin Sabine Friedl arbeitete beim Arbeitskreis "Landjugendtag" mit. "Wir haben ein fixes Programm mit vielen Inhalten erstellt. Danke allen Gebieten, die uns so unterstützen. Jetzt müsst ihr nur dafür sorgen, dass die Besucher kommen", so Friedl. Der Leiter des Arbeitskreises "Neue Wettbewerbe" war Stellvertreter Richard Wörle. Gemeinsam mit seinen AK-Mitgliedern erarbeitete er einen Wettbewerb, der "über das ganze Jahr geht und jeweils einen Schwerpunkt in einem Gebiet hat". Wörle dazu: "Es sind vier attraktive Bewerbe. Jedes Gebiet ist zur Mitarbeit aufgefordert und gleichzeitig sollen die Ortsgruppen ihren Spaß am Mitmachen haben. Am Ende wird dann beim Landjugendtag der Bezirkssieger gekürt".


Rechtliche Fragen bei Veranstaltungen

Den Abschluss des Tages bildete der Vortrag "Rechtliche Fragen bei Veranstaltungen" von Landessekretär Magnus Gratl. "Ihr seid vor Ort. Ihr seid für eure Veranstaltungen und Mitglieder verantwortlich. Darum wollen wir euch informieren, denn ihr sollt bescheid wissen", meinte der Landessekretär. Auch bei diesem Punkt war das Interesse groß und die Diskussion rege. Somit darf man dem Bezirk Reutte zu einer gelungenen Frühjahrskonferenz gratulieren!

"Die Zukunft des ländlichen Raumes liegt in euren Händen"
11-03-09

Forum Land-Landesobmann Bgm. Dr. Sebastian Eder referierte bei der Landesvorstandssitzung der TJB/LJ









Im Rahmen der Sektionsvorstandssitzung sprach Forum Land-Landesobmann Sebastian Eder zu den Bezirksvertretern der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend. Er lobte, mahnte und bat zugleich.

"Die Jungbauernschaft/Landjugend ist mit uns eine verwandte Organisation. Gleich wie Forum Land seid auch ihr eine Sektion des Bauernbundes. Und gleich wie wir wollt ihr nicht nur alleine bäuerliche Interessen vertreten, sondern die Interessen des ländlichen Raumes", meinte Eder eingangs. Er führte aus, dass sich Forum Land vieles von der Jungbauernschaft abschauen könne. "Ihr habt den Schulterschluss in der Jugend schon geschafft. Eure Mitglieder kommen aus allen Gesellschaftsbereichen. Bei uns sind positive Schritte gesetzt und euer Beispiel zeigt uns, was möglich ist", so der Landesobmann.


Zusammenhalt im Land

Er mahnte aber auch den Zusammenhalt im ländlichen Raum ein. Denn man müsse, um für periphere Gebiete etwas zu erreichen "zusammenstehen und gemeinsam Interessen anbringen". Als Beispiel nannte er die verfehlte Politik bei der Post und die in diesem Zusammenhang geplanten Postamtsschließungen. "Das ist nur ein Beispiel für die Ausdünnung des ländlichen Raumes. Wenn wir uns dagegen nicht einsetzen, wer soll es dann tun?", meinte Eder.
Umso wichtiger sei es laut dem Forum Land-Vertreter "dass wir für die kommenden Gemeinderatswahlen vor allem auch junge Gemeinderäte gewinnen". In diesem Zusammenhang wird Forum Land gemeinsam mit der TJB/LJ ein eigenes Schulungsprogramm erstellen. "Wir setzen ganz früh an und helfen Interessierten bereits ab dem ersten Gedanken, sich für das Kommunalparlament zu bewerben", führte der Hochfilzener Bürgermeister aus.
"Wir sind uns der Verantwortung bewußt und nehmen das Angebot zur Zusammenarbeit gerne an", meinte Landesobmann Martin Zürcher abschließend.


Hinweis

Für Mitglieder der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend bzw. für alle Jugendlichen im Ländlichen Raum unter 30 Jahren gibt es die Möglichkeit, zum vergünstigten Tarif von 25 Euro Mitglied zu werden. Die Mitgliedschaft beinhaltet alle Einladungen zu Vorträgen und Info-Veranstaltungen von Forum Land, das Jahresabo der Bauernzeitung und die Zusendung des Bauernkalenders. Infos gibt es auf der Homepage von Forum Land oder unter der Telefonnummer 0512/59 900-43 bei Geschäftsführerin Christa Entstrasser.

Linktipp: www.tirol-forum-land.at

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