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Weißer Rausch bei der Landesskimeisterschaft
09-03-09

186 Starter beim Landesschirennen in Ellmau






Bei perfekten Bedingungen´ging die diesjährige Schimeisterschaft der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend in Ellmau über die Bühne. 186 Starter kamen aus dem ganzen Land, um sich beim Nachtschirennen zu messen. 20 Läufer schafften es leider nicht ins Ziel, den die 25 Tore hatten es in sich. Zum Glück gab es trotz der Ausfälle aber keine Verletzten.


Die schnellste Zeit bei den Damen hatte Sonja Margreiter aus Alpbach, mit einer Spitzenzeit von 39,10 Sekunden. Die Bestzeit bei den Herren fuhr Michael Winkler aus Ischgl, mit der Tagesbestzeit von 38,90 Sekunden.

Die schnellsten Teilnehmer

Funktionärsklasse weiblich

  1. Mühlbacher Melanie, Waidring
  2. Oberlechner Alexandra, Kirchberg
  3. Wiedemair Silvia, Aurach

 

Funktionärsklasse männlich

  1. Lindner Michael, Oberndorf
  2. Rahm Franz-Josef, Schwendau
  3. Wilhelmer Harald, Patriasdorf

 

Jungbauern allgemein unter 20 weiblich

  1. Margreiter Sonja, Alpbach
  2. Pfister Bernadette, Gatterberg
  3. Pircher Carolin, Ischgl

 

Jungbauern allgemein unter 20 männlich

  1. Hausberger Stefan, Alpbach
  2. Fahringer Josef, Rettenschöss
  3. Kostenzer Thomas, Alpbach

 

Jungbauern allgemein über 20 weiblich

  1. Savanovic Mile, Schwendau
  2. Gschösser Michaela, Reith i. A.
  3. Niedermühlbichler Angelika, Söll

 

Jungbauern allgemein über 20 männlich

  1. Winkler Michael, Ischgl
  2. Röck Alexander, Ladis
  3. Schneider Alois, Alpbach

 

Rennklasse weiblich

  1. Kurzthaler Maria, Thurn

 

Rennklasse männlich

  1. Klaunzer Johannes, Gaimberg
  2. Moser Martin, Alpbach
  3. Koidl Stefan, Aurach

 

Snowboarderklasse weiblich

  1. Koller Christiane, Söll
  2. Lettenbichler Karin, Reith i. A.
  3. Lackstätter Nadine, Söll

 

Snowboarderklasse männlich

  1. Rainer Erhard, Ladis
  2. Zangerl Patric, Ischgl
  3. Garber Simon, Innernavis




Ein herzliches Vergelt´s Gott

Ein großer Dank gilt dem Gebiet Sölllandl für die perfekte Organisation und Durchführung des Rennens. An dieser Stelle möchten wir auch noch einmal allen Teilnehmern recht herzlich gratulieren und uns für die Teilnahme bedanken.

Rotholzer Schüler-Offensive brachte Landessieg
09-03-09

Landwirtschaftsminister Berlakovich kürte Projektarbeit zum Thema Hofübergabe






Direkt aus den Händen von Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich konnten die Schülerinnen und Schüler des 3. Jahrgangs der Landwirtschaftlichen Lehranstalt (LLA) Rotholz den 1. Preis im Schulwettbewerb entgegennehmen. Der landwirtschaftliche Nachwuchs hat sich mit dem Projekt „Hofübergabe und Hofübernahme“ an der Grünen Offensive-GO beteiligt.

„Es ist wichtig, dass sich die Jugend mit ihrer Zukunft befasst, offen über Dinge redet und ihre Anliegen präsentiert“, gratulierte Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich den „wachen Geistern“ an der LLA Rotholz. In die Jugend setzt der Agrarpolitiker  große Hoffnungen: „Wir erwarten von euch, dass ihr die Landwirtschaft in die Zukunft führt.“ Und genau das wollen die künftigen Hofübernehmer auch tun, wie sie mit ihrer Projektarbeit zur Hofübergabe bewiesen haben. Aber  auch die Schüler haben ihre Erwartungen an die Agrarpolitik formuliert und hoffen, dass sich der neue Landwirtschaftsminister das Projekt zu Herzen nimmt und versucht, den jungen Landwirten eine Zukunft in der EU zu schaffen.


Diskussionsprozess in Gang bringen

Ziel des Projekts war es, dass sich Jungübernehmer mit den möglichen Probleme bei der Hofübergabe auseinandersetzen und einen Diskussionsprozess mit ihren Eltern starten. Mittels Fragebogen wurden Eltern, Hofübernehmer und Schülerinnen über den idealen Zeitpunkt der Hofübergabe, Weiterführung der Wirtschaftsweise, Formen des Zusammenlebens von Hofübernehmer und Hofübergeber, aber auch zum Thema Partnerschaft in der Landwirtschaft befragt. Die Ergebnisse waren teilweise überraschend.

 

So sind sich Alt und Jung relativ einig, dass das optimale Alter eines Hofübernehmers bei Mitte 20 liegt. Während über 80 Prozent der Hofübergeber der Meinung sind, dass die Jungen einen eigenen Haushalt haben sollten, sieht das nur ein Drittel der Übernehmer so. Relativ zufrieden sind die Nachwuchsbauern mit den betrieblichen Entscheidungen ihrer Eltern. Fast 85 Prozent würden die derzeitige Wirtschaftsweise beibehalten. Einigkeit  herrscht auch über die erforderliche Ausbildung. Voraussetzung ist der landwirtschaftliche Facharbeiter oder Meister gepaart mit einer Lehre. Auch die forstliche Ausbildung wird für wichtig erachtet.


Partnerschaft am Bauernhof

Befragt wurden auch die Schülerinnen der dritten Klasse Hauswirtschaft. Obwohl nur rund die Hälfte der Befragten Interesse an der Landwirtschaft zeigt, können sich 92 Prozent der Mädchen vorstellen, auf einem Bauernhof einzuheiraten. Die Hälfte würde sogar den Beruf zugunsten der Landwirtschaft aufgeben. Ausschlaggebend dafür sind die Nähe zur Natur, das Arbeiten mit Tieren und die enge Zusammenarbeit mit dem  Partner. In erster Linie erwarten sich die Befragten von einem Partner aber Liebe und Treue sowie Verständnis und Ehrlichkeit.

LK-Wahl: Finale mit Minister Berlakovich
06-03-09

500 Interessierte kamen zur Abschlussveranstaltung des Bauernbundes nach Rotholz






Der Tiroler Bauernbund schloss seinen Wahlkampf für die Landwirtschaftskammerwahl mit einer Abschlussveranstaltung mit Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich an der Landwirtschaftlichen Lehranstalt Rotholz. Bis 20. März 2009 sind rund 40.000 Wahlberechtigte aufgerufen, ihre Standesvertretung mittels Briefwahl zu bestimmen.

500 Interessierten kamen zum Wahlkampffinale und nutzen die Möglichkeit, dem Landwirtschaftminister und den Bauernbund-Spitzenkandidaten für die Landwirtschaftskammerwahl, LK-Präsident Josef Hechenberger und Landesbäuerin Resi Schiffmann ihre Anliegen zu unterbreiten.

 

Applaus gab es für Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich, weil er sich in Brüssel behauptet und das Gentechnik-Anbauverbot in Österreich verteidigt hat. „Die Gentechnikfreiheit ist Teil unserer Lebensmittelstrategie: Jetzt werde ich um das Selbstbestimmungsrecht jedes EU-Mitgliedslands in Sachen Gentechnik kämpfen“, kündigte Berlakovich weitere Schritte an.

 

Hauptthema des Abends war aber die schwierige Lage am Milchmarkt und die Situation der Milchbauern, die mit einem Erzeugerpreis von 30 Cent die Produktionskosten nicht mehr decken können. „Wir haben tolle Betriebe, aber auch große Probleme. Unser Auftrag muss es sein, die Betriebe zu sichern“, sieht LK-Präsident Josef Hechenberger eine große Herausforderung auf die Interessenvertretung zukommen. Das sieht auch Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich so: „Es wird ab 2013 eine neue Gemeinsame Agrarpolitik in der EU geben. Darauf müssen wir uns vorbereiten und unsere Anliegen transportieren“, setzt Berlakovich auf einen starken Bauernbund in einer starken Landwirtschaftskammer.


Diskussion mit Schülern

Bereits im Vorfeld hatten die Rotholzer Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, mit Landwirtschaftsminister NikiBerlakovich zu diskutieren. Die Themen deckten sich weit gehend mit denen der Erwachsenen. Große Sorgen machen sich die Jungen um den Ausverkauf Tirols nach dem Fall der Selbstbewirtschaftungspflicht im Grundverkehrsgesetz. Aber auch die Frage, wie der Minister Sendungen wie „Bauer sucht Frau“ sieht, wurde gestellt. Berlakovich dazu: „Ich komme nicht viel zum Fernsehen. Prinzipiell ist es gut, wenn sich die Gesellschaft mit den Bauern befasst.“  Entscheidend sei aber die Art der Darstellung.

Tirol fordert Unterstützung für Berglandwirtschaft von Bund und EU
05-03-09

Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich schnürt Konjunkturpaket Milch






Massiven Einsatz für die Berglandwirtschaft erwarten sich Bauernbundobmann LHStv. Anton Steixner und Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Hechenberger von Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich. Die Agrarpolitik müsse die Berggebiete stärker in den Mittelpunkt rücken.

 

Als alles andere als einfach beschrieben die Tiroler Agrarvertreter LHStv. Anton Steixner und LK-Präsident Josef Hechenberger Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich bei seinem Tirolbesuch die Situation der Berglandwirtschaft. „Es ist das klare Ziel Österreichs, der Landwirtschaft im Berggebiet auch nach der Reform der europäischen Agrarpolitik im Jahr 2013 eine Perspektive zu bieten, versichert Berlakovich. Ja sagt der Landwirtschaftsminister auch zum Milchstandort und kündigt ein für das heurige und das nächste Jahr ein Konjunkturpaket Milch an, das aus Markteingriffen der EU, Zinszuschüssen für Investitionen und einer Milchkuhprämie besteht.



Die Mittel müssen ins Berggebiet

Wenn die Mittel knapp werden, muss das Geld dorthin, wo das Wirtschaften am schwierigsten ist“, appelliert Steixner an Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich, sich auf Bundes- und auf EU-Ebene für die Berglandwirtschaft stark zu machen. Der Tiroler Agrarreferent glaubt, dass die Chancen für eine explizite EU-Berggebietspolitik gar nicht so schlecht stehen: „Vorausgesetzt wir zeigen Geschlossenheit.“ Bis Februar 2010 ist die derzeitige Kommission noch im Amt. „Die Signale aus dem Büro von Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel, für die Berglandwirtschaft etwas zu machen, sind da. Der Agrarlandesrat denkt etwa an einen Transportkostenzuschuss für Milch aus den Bergregionen. Auch der Stallbau sei im steilen Gelände viel aufwändiger als im Flachland. Noch nicht abgeschrieben hat Steixner auch die Mengenbeschränkung in der Milchproduktion. „Was wir jetzt erleben, ist ein Vorgeschmack auf die Zeit nach dem Fall der Milchquote. Der Erzeugermilchpreis ist auf einem Niveau, auf dem die Berglandwirtschaft nicht produzieren kann“, fürchtet Steixner um den Fortbestand der Milchwirtschaft.


Keine Landwirtschaft ohne Milchproduktion in Tirol

„Wenn wir es nicht schaffen, den Milchpreis zu sichern, wird sich die Landwirtschaft in Tirol massiv verändern“, spricht LK-Präsident Josef Hechenberger die prekäre Lage der Tiroler Milchbauern an. Der Erzeugermilchpreis ist auf dem Niveau von vor 30 Jahren. Damit Tirol ein maßgeschneidertes Programm für die Milchwirtschaft im Berggebiet schnüren kann, sollen die Bundesländer ihren Anteil aus dem für 2010 vorgesehenen 50-Millionen-Euro-Milchpaket erhalten und selbst entscheiden können, für welche Maßnahmen sie das Geld einsetzen.

Gegen Bürokratische Schikanen

 

Der Produktpreis ist eine wichtige Komponente, wenn es darum geht, die bäuerlichen Betriebe aktiv zu halten. Genauso wichtig sind aber bürokratische Hürden und Auflagen, die für die bäuerlichen Familien nicht nachvollziehbar sind. „Wir bekennen uns in Tirol zu einer naturnahen und umweltgerechten Landbewirtschaftung. Schikanen wie die Schnittzeitauflage oder Blühstreifen gehören aber abgeschafft“, erwartet sich Präsident Josef Hechenberger vom Minister Initiativen zur Streichung sinnloser Bestimmungen. Die Bauern sind verpflichtet, gewisse Flächen, die so genannten Blühstreifen, nicht zu mähen. „Der Tourismus regt sich auf und die Bevölkerung glaubt, die Bauern würden schlampig arbeiten“, weiß Hechenberger. Auch wollten sich die Bewirtschafter nicht vorschreiben lassen, wann sie ihre Felder mähen. Das sei eine Frage des Wetters und des Wachstums.

 

„Unser Ziel muss es sein, die flächendeckende und produzierende Landwirtschaft im Berggebiet zu erhalten“, fasst LK-Präsident Josef Hechenberger zusammen. Dazu brauche es Soforthilfen für die Milchwirtschaft, das absolute Bekenntnis zu regionalen Lebensmitteln, den Abbau bürokratischer Schikanen für die klein strukturierte bäuerliche Landwirtschaft sowie eine spezifische Berggebietspolitik in der EU.


Kraftwerk Stalldach

 

Einig sind sich die bäuerlichen Vertreter, dass der Energiebereich Chancen für die Land- und Forstwirtschaft wie auch für die gesamte Wirtschaft bietet. Die Vision von Landwirtschafts- und Unweltminister Niki Berlakovich ist ein energieautarkes Österreich. Er will gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten „Green Jobs“, grüne Arbeitsplätze, schaffen. „Wir schauen mit einem gewissen Neid über die Grenze nach Bayern. Dort entwickeln sich aufgrund attraktiver Einspeistarife für Solarstrom die Stalldächer zu Photovoltaikkraftwerken“, wünscht sich LHStv. Anton Steixner auch in Österreich bessere Einspeistarife. Die Kompetenz dazu liegt beim Bund. Eine wichtige Rolle in Tirol spiele auch der Ausbau der Wasserkraft.

40 Anzeigen wegen Alkoholkonsums
05-03-09

Jugendschutzgesetz wird geahndet






Laut Polizei hat es im heurigen Fasching über 50 Anzeigen nach dem Jugendschutzgesetz gegeben. Allein 40 Jugendliche wurden wegen unerlaubten Alkoholkonsums angezeigt.

Egal ob auf Faschingsbällen, bei Umzügen oder auch auf öffentlichen Plätzen - Polizei und Magistrat waren im heurigen Fasching einige Male in Sachen Jugendschutz unterwegs.

Insgesamt gab es nach dem Jugendschutzgesetz 54 Anzeigen - 14 davon wegen Tabakkonsums und 40 wegen Alkoholkonsums. Meist wurden Jugendliche mit Alkopops und Spirituosen erwischt.

Jugendliche, die zum ersten Mal angezeigt wurden, müssen jetzt zu einem Beratungsgespräch kommen, so das Magistrat Innsbruck. Wenn das Gespräch verweigert wird oder ist der Jugendliche schon öfter erwischt worden ist, muss er eine Geldstrafe zahlen.


Wirten und Veranstaltern droht Geldstrafe

In einzelnen Fällen ist es laut Polizei auch gelungen, jene Verantwortlichen auszuforschen, die den Jugendlichen den Alkohol oder die Zigaretten verkauft hatten. Seit letztem Jahr werden Wirte und Veranstalter, die an Jugendliche Alkohol verkaufen, nach der Gewerbeordnung mit einer Geldstrafe belegt. Wird ein Wirt aber öfter angezeigt, riskiert er laut Magistrat sogar seine gastgewerbliche Berechtigung. Bisher habe es in Innsbruck aber noch keinen derartigen Fall gegeben.

Tiroler Vereinsakademie 2009 startet erstmals
04-03-09

Module zur Vereinsarbeit






Das Tiroler Bildungsforum hat gemeinsam mit verschiedenen Institutionen - unter anderem der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend - eine eigene Vereinsakademie geschaffen. In mehreren Modulen wird gemeinsam mit Fachreferenten an einer positiven Entwicklung in der Vereinsarbeit gearbeitet.

Neben dem Vereinsrecht, den rechtlichen Grundlagen bei Veranstaltungen, den Grundlagen der Pressearbeit und Grundlagen im Finanzmanagement werden vertiefend Module für Organisationssstrukturen und -abläufe in Vereinen, Projektmanagement und PR und Netzwerke angeboten. Das erste Modul "Vereinsrecht" findet am 17. April 2009 statt. In Kürze ist auch die Homepage www.tiroler-vereinsakademie.at online.

Hechenberger: „Agrargemeinschaften muss der Rechtsweg offen stehen“
04-03-09

Präferenz für einvernehmliche Lösungen zwischen Gemeinden und Agrar






LK-Präsident Josef Hechenberger setzt in der Umsetzung des Urteils des Verfassungsgerichtshofes zum Gemeindegut weiterhin  auf einvernehmliche Lösungen zwischen Gemeinden und Agrargemeinschaften.

Wo das nicht möglich sei, müsse beiden Seiten der Rechtsweg offen stehen. „Wenn eine Agrargemeinschaft gegen den Bescheid des Landes beruft, so ist das in einem Rechtsstaat wie Österreich ihr gutes Recht“, stellt sich Hechenberger hinter die Agrargemeinschaften. Funktionären und Mitgliedern, die die komplexe Materie einer eingehenden Prüfung unterziehen, sei jedenfalls kein Vorwurf zu machen.

 

Was die Bescheide des Sachgebiets Agrargemeinschaften beim Land Tirol anlangt, sieht Hechenberger Handlungsbedarf  „Die Schriftstücke sind so verfasst, dass sie für ein einfaches Agrargemeinschaftsmitglied – und wohl auch für manchen Gemeinderat –  kaum verständlich sind. Dann kommen die Anwälte zum Zug“, sieht der Bauernvertreter Konfliktpotenzial. Durch eine intensivere Information und Erläuterung für alle Beteiligten könnte man den einen oder anderen jahrelangen Rechtsstreit vielleicht vermeiden.

Festtag der JB/LJ Gebiet Untere Schranne
03-03-09

60 Jahre seit der Gründung






Am Sonntag, den 22. Februar 2009 feierten die Jungbauernschaft/Landjugend Gebiet Untere Schranne ihr 60 Jahr Jubiläum.

Wir begannen den Festtag mit einem feierlichen Einzug, mit der Gebietsjungbauernmusikkapelle, die von Johann Kolland (ehemaliger Gebietsobmann) gegründet wurde, in die Pfarrkirche Ebbs. Die Heilige Messe wurde vom Andreas Chor aus Erl musikalisch umrahmt. Nach dem Gottesdienst wurde vor dem Gasthof Oberwirt von den Obmännern der Jungbauernschaften der Unteren Schranne Fahnen geschwungen. Anschließend ging der Festakt im Gasthof Oberwirt weiter. Es wurde zuerst gemütlich zu Mittag gegessen und danach wurde die Jungbauernschaft/Landjugend Gebiet Untere Schranne von der Gründung bis Heute etwas Näher vorgestellt.

Landesobmannstellvertreter, Gebietsobmann Michael Jäger und Gebietsleiterin Barbara Buchauer konnten zahlreiche Ehrengäste, wie Landesobmann Martin Zürcher, Bezirksobmann Hannes Eder, Bezirksleiterin Cornelia Harasser, Gebietsbauernobmann, Bürgermeister Josef Ritzer, Bezirksbauernobmann Johann Gwiggner, Gebietsbäuerin Hildegard Greiderer, vom Forum Land LA Paula Eisenmann, einige Bürgermeister, Ortsbauernobmänner, sowie Ortsbäuerinnen der Unteren Schranne begrüßen.


Mit sieben Ortsgruppen und 673 Mitgliedern umfasst die Organisation das größte Gebiet im Bezirk Kufstein. Gründungsobmann Josef Anker aus Ebbs erklärte, dass der damalige Bauernbunddirektor die treibende Kraft für die Gründung war. Dem Gebietsobmann wurde 1972 erstmals eine Gebietsleiterin zur Seite gestellt.

Für uns war es eine große Freude, dass so viele ehemalige Gebietsobmänner, Gebietsleiterinnen, Ortsobmänner und Ortsleiterinnen unserer Einladung gefolgt sind.

Wir ließen den Nachmittag gemütlich mit den „Piano Buam“, aus Ebbs, ausklingen.

Auf diesem Wege möchten wir uns ganz besonders bei den Sponsoren, den „Piano Buam“ und bei der Familie Gasser, ihrem Team und allen beteiligten für die gute Zusammenarbeit recht herzlich bedanken.

Gebietsschriftführerin Gertraud Eberharter

Bauberatung startet im April
03-03-09

Großer Bedarf nach professioneller Beratung






Mit der Bauberatung erweitert die LK Tirol ihr Angebot an professioneller, spezialisierter Dienstleistung. „Die Nachfrage dafür ist groß und nimmt ständig zu“, ortet LK-Präsident Josef Hechenberger.

„Nicht zuletzt werden die neuen Tierschutzbestimmungen, die 2012 in Kraft treten, noch weitere bauliche Maßnahmen erfordern. Daher war es mir ein besonderes Anliegen, dass wir seitens der Landwirtschaftskammer nun einen Experten mit landwirtschaftlichem Hintergrundwissen für die Planung anbieten können.“

Dieser Fachmann wurde mit Helmut Ruetz gefunden. Ruetz stammt von einem Bergbauernhof in Sellrain und wird nach einer Einarbeitungsphase ab April für Beratung und Planung rund ums landwirtschaftliche Bauen zur Verfügung stehen. Nach dem Studium der Architektur, der Ziviltechniker- und Baumeisterprüfung sammelte der 36-jährige Fachmann umfangreiche  Berufserfahrung im Planungs- wie auch im ausführenden Bereich.

Will jemand einen Stall aus- oder umbauen, wird weiterhin die jeweilige Bezirkslandwirtschaftskammer der erste Ansprechpartner sein. Erst nach Abklärung von grundsätzlichen Fragen wie beispielsweise künftige betriebliche Ausrichtung, Finanzierung oder Betriebskonzept wird an die Spezialberatung übergeben. Allerdings können spezielle Dienstleistungen wie die Erstellung von Werk- und Einreichplänen direkt beim Bauberater in Auftrag gegeben werden.

„Die LK-Tirol steht für ein ein kompetentes Service und professionelles Beratungsangebot. Auch wenn die Bauberatung für die Bauern etwas kosten wird, so überwiegt letztendlich der gewonnene Nutzen“, ist Präsident Hechenberger überzeugt. „Zusätzlich ist es mit der Installation der Bauberatung in die LK gelungen, die Vernetzung mit den Bezirkskammern und Fachabteilungen zum Thema Stallbau künftig noch besser sicher zu stellen.“

DI Evelyn Darmann

Forum Land kämpft für postalische Versorgung
03-03-09

Landesobmann Sebastian Eder fordert attraktive Konditionen für Post.Partner






Als Augenauswischerei und klare Täuschung bezeichnet Forum-Land-Landesobmann Sebastian Eder die Behauptung  der Post, dass das Postnetz dichter wird.

„In Tirol soll in einer weiteren Schließungswelle ein Drittel der bestehenden Postämter aufgelöst werden. Für 45 Postämter einen adäquaten Ersatz in Form von Post.Partnern zu finden, ist mit den derzeitigen Konditionen, die die Post bietet, illusorisch“, so der Vertreter des ländlichen Raums.

 

Forum-Land-Landesobmann Eder fordert deshalb von der Post, die Bedingungen für die Post.Partner auf den Tisch zu legen. „Die momentanen Knebelverträge der Post mache eine Partnerschaft nicht gerade attraktiv“, weiß der Bürgermeister von Hochfilzen, in dessen Gemeinden das Postamt bereits vor einigen Jahren geschlossen wurde. In den Partnerschaftsverträgen finden sich immer noch Passagen, die jeden Interessenten abschrecken müssen. So könne sich die Post das lukrative Massengeschäft weiterhin behalten, die Post.Partner dürfen das Detailgeschäft abwickeln.

 

„Wenn die Post ihren Versorgungsauftrag ernst nimmt, muss sie den Post.Partnern eine echte wirtschaftliche Perspektive bieten“, so Eder. Landbriefträger, so Forum-Land-Landesobmann Sebastian Eder, seien kein Ersatz für ein Postamt. Auch ein Abschieben der Verantwortung der postalischen Verantwortung auf die Gemeinden werde dem Auftrag der Post nicht gerecht. Den Bürgermeistern und Gemeinderäten empfiehlt Eder, sich die von der Post vorgelegten Zahlen ganz genau anzuschauen. Laut geltender Universaldienstverordnung darf ein Postamt nämlich nur dann zugesperrt werden, wenn „die kostendeckende Führung des Postamts auf Grund mangelhafter Kundennachfrage dauerhaft ausgeschlossen ist“.


Schließungspolitik zieht Kreise

Nachdem von den ersten Schließungswellen vor allem ländliche Kleingemeinden betroffen waren, findet der Kahlschlag im ländlichen Raum nun in den nächst größeren Orten statt. In vielen der nun betroffenen 45 Tiroler Gemeinden gibt es zumindest noch einen Nahversorger und damit die theoretische Chance auf einen Post.Partner. In den Bezirken Innsbruck-Land und Landeck sollen je acht, im Bezirk Kufstein sieben, in Imst sechs und in den Bezirken Schwaz und Kitzbühel je fünf Postämter geschlossen werden. In Osttirol und im Außerfern, wo bei den vergangenen Schließungswellen besonders viele Postämter zugesperrt haben, sind vier und zwei Postämter von der Schließung betroffen.

"Stars zum Anfassen"
02-03-09

Fulminantes Konzert der Jungbauernmusikkapelle Kitzbühel









Mit den Worten "Heute gibt es zuerst musikalische Leckerbissen, danach die Stars zum Anfassen" begrüßte Bezirksobmann Andreas Embacher die zahlreichen Besucher des Konzertes der Jungbauernmusikkapelle des Bezirkes Kitzbühel.

Und übertrieben hat er nicht. Nach der Premiere im vergangenen Jahr lieferte die Kapelle unter ihrem Dirigenten Florian Simair auch heuer wieder ein fulminantes Konzert ab. Stücke im höchsten musikalischen Schwierigkeitsgrad wie der "Florentiner Marsch" von Julius Fucik oder "Cry of the Celts" von Ronan Hardiman gehörten ebenso zum Programm der 55 Musiker wie die Polka schnell "Vergnügungszug" von Johann Strauss Sohn oder die Ouvertüre "Klingendes Land" von Sepp Tanzer. Als Solisten des Abends fungierten Anne Hofer (Oboe), Markus Daxer (Horn) und Ägidius Zass (Euphonium). Außerdem wurde an diesem Abend die Kapelle mit der Medaille in Bronze der Bundesprojektprämierung der Landjugend Österreich ausgezeichnet. "Wir sind stolz auf euch und eure Leistungen. Der heutige Abend hat wieder gezeigt: Ihr seid Spitze", meinte eine sichtlich begeisterte Bezirksleiterin Alexandra Oberlechner, die die Auszeichnung gemeinsam mit Bezirksobmann Andreas Embacher überbrachte. Durch den Abend führte übrigens der ehemalige Bezirksobmann und Landesobmann-Stellvertreter und jetzige Bürgermeister von Reith, Stefan Jöchl.

Wir gratulieren den Jungbauern-Stars zum Anfassen zu einem gelungenen musikalischen Abend!

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Tiroler Bauernbundball 2018

 

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