Veröffentlicht: Montag, 25. Juni 2018

Der Transit über den Brenner

Desmoani von Landesleiterin-Stellvertreterin Martina Kolb

Die Haupturlaubszeit hat in vielen Ländern bereits begonnen und die Urlauber machen sich auf den Weg in den sonnigen Süden. Dies verschärft die Verkehrssituation im bereits transitgeplagten Tirol enorm. Zu erkennen ist dies eindeutig, wenn man beispielsweise auf der Brennerautobahn unterwegs ist und sich neben den ohnehin unzähligen Lastkraftwagen mit noch mehr Autos und auch Wohnwägen durch die Baustellen zwängen muss.

Die Wirtschaft nimmt oft lange Strecken auf sich und dabei stellt sich oft die Frage, ob auch jeder Transport wirklich notwendig ist.

Zudem sollte man den Transitverkehr mehr auf die Schiene verlegen.

Die Fertigstellung des Brennerbasis-Tunnels dürfte in ca. zehn Jahren abgeschlossen sein, anschließend sollen mindestens 50 Prozent des Güterschwerverkehrs auf die Schienen des Brennerbasis-Tunnels verlagert werden.

Die Politik hat mit dem Einsatz der Lkw-Blockabfertigung und mit dem Lkw-Nachtverbot bereits ein positives Zeichen für die betroffene Tiroler Bevölkerung gezeigt. Zudem soll es in Zukunft auch verschärfte Kontrollen geben.

Diese Maßnahmen sind vor allem für die betroffenen Anrainer von großem Vorteil. Unsere Nachbarländer sind hingegen weniger von diesen Verboten und Kontrollen begeistert. Beim Anblick der Situation auf unseren Autobahnen ist jedenfalls eines klar: Für dieses Problem bedarf es eine Lösung, die für jeden Bürger tragbar ist.

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