Veröffentlicht: Montag, 16. April 2018

Gassisackerl – haufenweise Ärger

Desmoani von Landesleiterin Stephanie Hörfarter

Ein Häufchen da, ein Häufchen dort. Zahlreiche Hundesackerln in grün oder rot verunstalten Wiesen, Felder und sogar Wälder, sehr zum Ärger der Tiroler Bauern! Vergangene Woche starteten wir in meiner Heimatgemeinde mit der Dorfreinigung und Müllsammelaktion unter Mitwirkung aller Vereine. Nach Begehung sämtlicher Gemeindegebiete ist mir eines besonders aufgefallen: Nicht jedes Gackerl findet ins Sackerl und nicht jedes Sackerl in den Abfalleimer. Hundekot auf den Wiesen und Feldern verunstaltet nicht nur die Landschaft, er ist auch gesundheitsgefährdend für Mensch und Tier. Laut Tierärzten kann Hundekot im Viehfutter Fehlgeburten, Missbildungen oder die Geburt lebensschwacher Kälber zur Folge haben. Mein Appell gilt nun allen Hundebesitzern: Wir haben wunderschöne Geh- und Wanderwege, die auch ihr, liebe Hundehalter, zu jeder Tages- und Nachtzeit nützen könnt. Diese sind „fast“ alle mit Abfalleimer und Gassisackerlautomaten ausgestattet. Wenn ihr euch schon die Mühe macht, die Hinterlassenschaften eures Hundes aufzuheben, dann werft diese bitte in den nächsten ausgewiesenen Mülleimer. Ihr seid dafür verantwortlich, den Grundeigentümern und den Geh- und Wanderwegnutzern sowie eurer Gemeinde keine zusätzlichen Kosten und Aufwendungen zu bescheren. Alle Hundehalter und Personen ohne Hunde sollen den öffentlichen Raum zu ihrer Zufriedenheit nutzen und nicht ständig mit Hundekot konfrontiert werden.

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