ungbauern wollen es wissen

Veranstaltungsreise „Agrarstammtische" erfolgreich abgeschlossen

Weiterbildung ist in – und das Um und Auf zur betrieblichen Weiterentwicklung am heimischen Bauernhof. Das wissen auch die Vertreter der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend. So wurde diesen Herbst speziell in der agrarischen Bildung ein Schwerpunkt gesetzt. Bei 30 Agrarstammtischen erfuhren interessierte Mitglieder Wissenswertes zu den Themen „Erneuerbare Energie", „Hofübergabe", „Altenpflege am Bauernhof", „Förderungsabwicklung", „Wohnraumbeschaffung", „Betriebsanalyse", „Stallbau" und „Direktvermarktung". Experten standen dabei als Referenten zur Verfügung. Unterstützt wurde die Aktion durch den fixen Partner Maschinenring. Der Andrang war erfreulicherweise groß.
Über die erfolgreiche Veranstaltungsreihe freuen sich auch die Landesobleute Kathrin Kaltenhauser und Andreas Embacher: „Der Besuch der Veranstaltungen war gut, die Diskussion tiefgründig. Unsere jungen Bäuerinnen und Bauern machen sich Gedanken über ihre Zukunft am Hof. Aufgabe ist kein Thema, sondern mehr noch die Suche nach neuen Möglichkeiten." Die Agrarstammtische wurden in allen Tiroler Regionen organisiert. Gespickt mit Experten zu den einzelnen Themen, stand neben den Vorträgen natürlich vor allem die Diskussion im Vordergrund. „Die Fragen wiederholten sich. Die Jungen wissen genau, dass die Landwirtschaft zwar viele Chancen bietet, die Rahmenbedingungen aber passen müssen", sagt Landesleiterin Kathrin Kaltenhauser. Absichtlich wurden auch soziale und „private" Themen mit dazu genommen. „Wer etwa vor der Entscheidung steht, sich einen eigenen Wohnbereich zu schaffen, muss das gut überlegen. Der Plan alleine macht noch keinen Neubau aus. Am Bauernhof muss man immer auch gemeinsam mit den Generationen am Hof überlegen, wie man sich entwickeln will", erklärt Landesjungbauernobmann Andreas Embacher. Deswegen sei etwa auch die Altenpflege zu Hause ein wichtiger Punkt.
Fixer Partner war jeweils der Maschinenring. „Wir wollen aufzeigen, dass es neben der Landwirtschaft eine

Organisation gibt, dieZuverdienstmöglichkeiten und einen flexiblen Einsatz bietet. Maschinenring und Bauer sein ist eine ideale Kombination", so Maschinenring-Geschäftsführer Hermann Gahr, der mit seinem Team die TJB/LJ bei den Agrarstammtischen unterstützte. Gerade für junge Bauern ist diese Möglichkeit ideal. „Nach der landwirtschaftlichen Ausbildung sucht man Herausforderungen. Der Hof wird in der Regel nicht sofort übergeben. Alt- und Jungbauer sind beide voll in die landwirtschaftliche Tätigkeit integriert. Es ist daher möglich, sich in Zeiten, wo weniger los ist, um das Zusatzeinkommen zu kümmern", so die Vertreter der TJB/LJ. Für sie ist klar: Die Möglichkeiten und Jobs beim Maschinenring bieten vielen bäuerlichen Betrieben Sicherheit.

Vielseitige Diskussionen

Der gute Besuch und die regen Diskussionen stimmen die Jungbauernvertreter positiv. „Landwirtschaft hat Zukunft, weil unsere jungen Leute motiviert und engagiert sind", sagen Kathrin Kaltenhauser und Andreas Embacher abschließend.

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